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Bewerbung auf einen Open Call: Dos und Don’ts
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Ein paar schnelle Hinweise, die dir bei der nächsten Bewerbung auf einen Open Call helfen.
Bevor du abschickst, geh noch einmal unsere Liste mit Dos und Don’ts durch.
Dos
1. Lies die Ausschreibung genau
Und zwar sorgfältig. Du musst genau verstehen, wie die Bewerbung vorzubereiten und einzureichen ist. Halt dich an die Vorgaben so, wie sie in der Ausschreibung stehen. Das verhindert Verzögerungen und womöglich sogar eine Ablehnung ohne weitere Prüfung.
Jede Einzelheit zählt. Lies also genau und folge den Vorgaben.
2. Frag bei den Veranstalter:innen nach, wenn etwas unklar ist
Trau dich zu fragen. Wenn nach gründlichem Lesen noch Zweifel bleiben oder etwas unklar ist, wende dich an die ausschreibende Stelle.
3. Wähl deine Arbeiten aus
Vielleicht hat die Ausschreibung, auf die du dich bewirbst, ein Thema. Passen die Arbeiten, die du ausgewählt hast, dazu und setzen sie sich damit auseinander? Das muss nicht auf den ersten Blick offensichtlich sein – aber du solltest es begründen können.
Auch wenn es kein Thema gibt, überleg genau, welche Arbeiten du einreichst. Wähl Werke, die für deine Arbeitsweise stehen, und versuch zugleich, neue Richtungen zu zeigen, die du gerade erkundest.
4. Bewirb dich dort, wo es wirklich passt
Sei wählerisch, auf welche Ausschreibungen du dich bewirbst. Das spart Zeit und lässt dich auf die konzentrieren, die du wirklich willst und für die du am besten geeignet bist.
Wenn eine Ausschreibung wirklich passt, ist dir ohnehin klar, warum du dich bewirbst, was du dir davon erwartest und was du beitragen kannst. Das macht auch das Vorbereiten der Bewerbung leichter.
Don’ts
1. Bis zur letzten Minute warten
Du willst keine Frist verpassen. Wer zu spät einreicht, wird in aller Regel nicht mehr berücksichtigt.
Bei Online-Einreichungen kann immer etwas technisch schiefgehen – besonders, wenn kurz vor Fristende viele gleichzeitig auf eine Website zugreifen. Fang also nicht erst in letzter Minute an hochzuladen oder zu verschicken. Zu dem Zeitpunkt ist womöglich niemand mehr da, der helfen kann.
2. In einem anderen Format einreichen
Den Vorgaben zu folgen kann für die Bewertung deiner Bewerbung ebenso wichtig sein wie das, was du einreichst. Tust du es nicht, kann das in manchen Fällen zur sofortigen Ablehnung führen.
Das betrifft, wo und wie eingereicht werden soll – per E-Mail oder über eine Website – genauso wie Format und Größe von Dokumenten, Bildern und Medien. Und sogar die Benennung von Dateien oder den Betreff der E-Mail. Sei sorgfältig und prüf lieber zweimal.
3. Mehr Material einreichen als erlaubt
Auch das gehört dazu, den Vorgaben zu folgen.
Grundsätzlich ist es in Ordnung, weniger als die erlaubte Höchstzahl an Abbildungen einzureichen, sofern nichts anderes angegeben ist. Und es ist nicht zwangsläufig ein Nachteil.
Wenn aber höchstens fünf Abbildungen angenommen werden, versuch nicht, mehr zu schicken. Dasselbe gilt für Wort- oder Zeichenbegrenzungen. Es mag so wirken, als würde mehr Material und mehr Vielfalt deine Bewerbung stärken – tatsächlich kann das Gegenteil eintreten.
4. Dich bewerben, obwohl du die Voraussetzungen nicht erfüllst
Wenn eine Ausschreibung bestimmte Teilnahmevoraussetzungen nennt, übergeh sie nicht und versuch nicht, sie zu umgehen. Deine Zeit ist besser in Ausschreibungen investiert, die zu dir passen.
Steck lieber mehr Zeit und Mühe in eine starke Bewerbung auf die wirklich passenden Ausschreibungen, statt dich auf jede zu bewerben, die dir begegnet. Falls du dir unsicher bist, ob eine Ausschreibung seriös ist, hilft unser Leitfaden zu den Warnsignalen vor der Bewerbung.
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