Tate lädt in Zusammenarbeit mit Delfina Foundation zur Bewerbung für das Brooks International Fellowship Programme 2027 ein. Das Programm, das nun im dreizehnten Jahr stattfindet, ermöglicht internationalen Forschenden, 2027 sechs Monate lang mit Kolleg:innen der Tate zusammenzuarbeiten, ergänzt durch Aktivitäten bei Delfina Foundation.
Brooks International Fellowship 2027 in der Tate Britain Curatorial Division, Leonora Carrington: Art and the Theatre of Life
5. April – 17. September 2027
Tate freut sich über Bewerbungen für ein Fellowship, das sich mit dem Interesse der britisch-mexikanischen Künstlerin Leonora Carrington an Theater, Performance und Performativität befasst. Die Fellows leisten grundlegende Forschungsarbeit: Sie lokalisieren, analysieren und kontextualisieren Theatermaterialien in Archiven, Manuskripten, Korrespondenz, Fotografien und Ephemera und verorten diese in Carringtons transnationaler Laufbahn. Internationale Fellows mit Kenntnissen des mexikanischen gesellschaftspolitischen Kontexts, der Kultur und der Performancegeschichte der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts sind besonders gut geeignet, nachzuzeichnen, wie Carringtons performatives Werk als Medium für interkulturellen Dialog, Zusammenarbeit und Austausch wirkte.
Brooks International Fellowship 2027 in der Tate Britain Curatorial Division, Artist Supported Studios
5. April – 17. September 2027
Tate freut sich über Bewerbungen für ein Fellowship, das zur Recherche und Entwicklung der Tate Britain Commission 2028 aus der Perspektive von Künstler:innen beiträgt, die mit Supported Studios arbeiten. Supported Studios sind Organisationen, die Künstler:innen mit Behinderung und neurodivergenten Künstler:innen durch langfristige Atelierangebote, Interessenvertretung und kreative Unterstützung ermöglichen, eine nachhaltige professionelle Praxis zu entwickeln. Das Fellowship untersucht, wie Galerien, beauftragte Künstler:innen und Supported Studios während des gesamten Auftragsprozesses unterschiedliche Formen der Kommunikation und Arbeitsweisen entwickeln können. Es geht der Frage nach, wie kollaborative künstlerische Praktiken dokumentiert und interpretiert werden können, ohne die künstlerische Handlungsmacht aus dem Blick zu verlieren, und wie die im Rahmen der Commission entstandene Forschung zur künftigen institutionellen Praxis beitragen kann.