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EHIN (das European Hybrid Intelligence Network) freut sich, seine Ausschreibung für Künstlerresidenzen bekannt zu geben. Das Programm bringt Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen aus dem Feld zusammen, um hybride Intelligenz in lebenden Systemen und über Artgrenzen hinweg zu erforschen – ebenso wie Biocomputing als kreative und ökologische Alternative zu energieintensiven, siliziumbasierten Technologien.
Mit sechs Dirty-Lab-Residenzen, die von sechs Partnerinstitutionen in ganz Europa ausgerichtet werden, bietet EHIN Künstler:innen die Möglichkeit, ein neues Werk in direkter Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen zu entwickeln, die auf hybride Intelligenz und Biocomputing spezialisiert sind, gemeinsam mit einer lokalen Praktikerin oder einem lokalen Praktiker aus dem Feld (etwa aus Kräuterkunde, Landwirtschaft oder Ökologie). Außerdem werden die Künstler:innen von eigenen Produktionsteams unterstützt und erhalten Zugang zu spezialisierter Infrastruktur.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
6 Residenzen, je eine bei jeder der sechs EHIN-Partnerinstitutionen.
Jede Residenz bringt 1 Künstler:in + 1 Wissenschaftler:in/Expert:in + 1 Praktiker:in aus dem Feld zusammen.
Alle Künstler:innen absolvieren eine zweite Koproduktionsphase in einem Partnerlabor innerhalb des Konsortiums und erhalten so Zugang zu ergänzender Expertise oder Infrastruktur.
Die Künstler:innen betreiben praxisbasierte Forschung im innovativen Dirty-Lab-Format: einer flexiblen, feldbasierten Forschungs- und Produktionsumgebung.
Jede Residenz umfasst mindestens 2 Open Dirty Labs mit öffentlichen Vermittlungsangeboten, die den künstlerischen und wissenschaftlichen Prozess mit lokalen Communities teilen.
Die entstandenen Werke werden von den gastgebenden Institutionen vor Ort präsentiert; alle sechs Arbeiten werden im Oktober 2028 in einer abschließenden Gruppenausstellung mit Symposium im ZKM (Karlsruhe) gezeigt.
Die sechs gastgebenden Partner sind Kersnikova Institute (Slowenien), CPN (Serbien), GLUON (Belgien), LABoral (Spanien), ZKM (Deutschland) und KONTEJNER (Kroatien).
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