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Die Baltic Gallery of Contemporary Art (BGSW) ist eine Kultureinrichtung der Woiwodschaftsregierung Pommern, deren Aufgabe die Förderung zeitgenössischer Kunst ist. BGSW verfügt über drei Ausstellungsorte: den Hexenturm, die Kleine Galerie in Słupsk und das Centre for Creative Activities in Ustka. Die Baltische Kunstgalerie in Ustka wurde 1987 gegründet und befand sich im historischen Getreidespeicher. 2013 änderte sie ihren Namen in Centre for Creative Activities. Die Änderung von Name und Erscheinungsbild war das Ergebnis der Umsetzung eines Projekts mit dem Titel „Umfassendes Entwicklungsprogramm für die Baltic Gallery of Modern Art – Gründung des Centre for Creative Activities in Ustka“. Das Centre for Creative Activities ist das Ergebnis einer vollständigen Modernisierung des Gebäudes, in dem bis vor Kurzem nur ein Teil der Fläche von der Baltic Contemporary Art Gallery genutzt wurde. Inzwischen ist der gesamte Speicher in den Besitz der Baltic Gallery of Contemporary Art übergegangen. Es ist das erste Zentrum dieser Art in Polen und eines der wenigen im Ausland. Nach dem Umbau hat das Centre for Creative Activities gut ausgestattete Ateliers für Bildhauerei und Keramik sowie für Computergrafik und Film erhalten. Das Centre for Creative Activities verfügt außerdem über einen Vortragssaal und eine Ausstellungshalle. Ein modern eingerichtetes Hotel mit Café steht für die Aufenthalte der Artists-in-Residence bereit. Von den Künstleraufenthalten profitieren vor allem Künstler:innen aus dem Ausland.
Das Centre for Creative Activities ist ein Ort interdisziplinärer Aktivitäten für ein breites Spektrum der bildenden Kunst. Hier werden Film-, Musik-, Theater- und Performanceprojekte realisiert. Die Galerie lädt herausragende Künstler:innen aus Polen und dem Ausland ein. Eine weitere Aufgabe der Baltic Contemporary Art Gallery (BGSW) ist die Bildungsarbeit, die darauf abzielt, das Publikum zeitgenössischer Kunst in allen Altersgruppen zu erweitern und durch direkte Teilhabe aktive Rezipient:innen zeitgenössischer Kunst heranzubilden. Wir bieten viele attraktive Bildungsformate an, unter anderem: Kunststunden, Vorträge, Workshops, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und mehr. Ein wichtiger Teil der Bildungsarbeit sind Unterrichtsstunden und Vorträge für Kinder, Schüler:innen, Studierende und Erwachsene. In diesem Rahmen finden auch von Künstler:innen geleitete Workshops statt, die das Publikum mit verschiedenen Techniken und Medien vertraut machen sollen, die zeitgenössische Kunstschaffende verwenden.
Beschreibung des Residenzprogramms: Die Residenzen sind international; eingeladen werden Künstler:innen aus Polen und dem Ausland. Bevorzugt werden Residenzprojekte, die sich auf Kunst im öffentlichen Raum und sozial engagierte Kunst beziehen. Wir laden vor allem Künstler:innen ein, die im öffentlichen Raum arbeiten und die lokale Gemeinschaft einbeziehen. Während ihrer Residenz sollen sich die Künstler:innen auf den Ort beziehen, an dem sie sich befinden, also auf ein kleines Saisondorf, und (wenn möglich) die lokale Gemeinschaft in ihre Arbeit einbinden. Das Endergebnis soll eine gemeinsame Arbeit der Künstlerin bzw. des Künstlers und der Einwohner:innen sein. Das Programm findet zyklisch statt. Dauer der Residenz ab 2 Monaten. Jeder Künstleraufenthalt endet mit einer Zusammenfassung und einer öffentlichen Präsentation der Ergebnisse in Form eines Werkgesprächs, einer Selbstpräsentation oder einer Ausstellung.
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