Alexander Dellantonio

Alexander Dellantonio, Klasse 1986, ursprünglich von Bozen Südtirol, im nördlichen Italien, hat an der „Accademia di Belle Arti“ von Florenz Kunstgraphik, studiert. Schon an der Oberschule interessiert er sich für die Photo-Collage. Mit 16 liesst er zum ersten Mal über die Russische Revolution, erfährt über Künstler wie Majakowskij, Lisstzkij und Rodchenko, begeistert sich für Tatlin. In diesen Zusammenhang liesst er über die Montagen der Berliner Dada, Heartfield und Grosz, nachträglich über Gerd Arntz. Nach einer Reise mit der Akademie nach Serbien und einem Besuch im Zeitgenössischen Museum von Belgrad, kommt er mit Bücher über den polnischen Konstruktivismus zurück, erforscht die politischen Collagen von Szkzuka und Zarnower. Darüber hinaus wird er eine Zeit lang den tschechischen Poetismus unter die Lupe nehmen. In den folgenden Jahren wird er sich für den französischen „Affichismus“, der Decollage interessieren. Schnell entfernt er sich aber von der anonymen, unpolitischen Grundidee der Decollage, um eine politische Variante daraus zu machen. Seit vier Jahren lebt er in Berlin und ist dort aktiv. In den letzten Jahren praesentierte er das Decollageprojekt „Cities of Zombies“ und die politisch-satirische Serie „Die Berliner Postkarten“. Es erscheint in November seine Mappe zum 100sten der Oktoberrevolution unter den Namen „100 Jahre revolutionaere Bewegung“ - eine Studie zum Inhalt und der Aesthetik avantgardistischer Kunst in der Moderne.

Photo von Alex Istschenko

# political urban decollage/collage

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